Deutsch
2008-11 Ljubljana, Slowenien
Slovenien ist ein weißer Fleck für mich.
Außer, dass dieses Land 2 Millionen Einwohner hat, an Österreich, Italien, Ungarn und Kroatien grenzt, und 1991 seine Unabhängigkeit vom ehemaligen Jugoslawien erklärt hat, weiß ich nicht wirklich etwas über diesen Flecken Europas.
Meine slowenische Kollegin erzählt mir, dass die Slowenen schon immer den größten Anteil zum Bruttosozialprodukt Jugoslawiens beigetragen haben und irgendwann die Nase voll hatten von der zentralen Verteilung der Güter und des Geldes durch Belgrad.
2008-11 Velenje, Slowenien
Ich beginne ein neues Projekt, das erste Meeting findet in Velenje statt. Ich lande in Ljubljana, fahre mit dem Taxi vom Airport zum Bahnhof - teuer, aber sehr unterhaltsamer, fließend englisch sprechender Geschäftsmann. Vom hier fahre ich weiter mit dem Bus.
Velenje liegt ungefähr 80 Kilometer nördlich von Ljubljana. Diese Stadt wurde ab Ende der 50iger Jahre neu erbaut. Vorher gab es dort nur eine Burg und ein paar Häuser drumherum. Aber unter der Erde war Kohle, viel Kohle. Um die Kohle abzubauen, brauchte man Arbeiter. Also starteten die Behörden eine Kampagne und zogen durch die Lande, um Arbeiter für den Untertagebau zu gewinnen.
Aldous Huxley - Schöne neue Welt
Nach der Kant Biografie und meiner Faszination für dessen Ideen bin ich mal 150 Jahre weiter gegangen und habe "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley aus dem Jahre 1932 gelesen. Kant hatte eine Idee vom "ewigem Frieden", die mir auf den ersten Blick sehr logisch und vernünftig erschien. Kants Idee wurde allerdings in einer Zeit geboren, die noch sehr von Ständen und Religionen beherrscht wurde und vom Standpunkt der Aufklärung her geschrieben worden ist.
Aldous Huxleys versucht in seinem Roman "schöne neue Welt" einfach mal so eine Welt zu konstruieren und zu beschreiben. Inwieweit Herr Kant in Huxleys Gedanken eine Rolle gespielt hat, weiß ich nicht. Im Buch stellt Huxley die Aussagen der "schönen neuen Welt" denen von Shakespeare gegenüber.
2008-11 Helsinki, Finnland
Ich bin für vier Tage in Helsinki. Das gleiche Wetter wie in Stockholm, grau, kalt und Regen.
Aber die Menschen, die sind anders! Ich stehe buchstäblich im Regen versuche mein Hotel auf dem Stadtplan zu finden. Jemand fragt mich, wo ich hin will und erklärt mir den Weg. Sooft ich unterwegs anhalte um auf meinen Stadtplan zu schauen, hilft mir ungefragt jemand weiter. Im Hotel angekommen, bietet der Concierge mir sofort einen Kaffee an und läßt meinen Koffer aus Zimmer bringen.2008-11 Stockholm, Schweden
Zwischen zwei Projektmeetings in Schweden und Finnland habe ich einen freien Tag in Stockholm. O.k., Stockholm im November ist nicht wirklich ein Traumziel, es wird niemals hell, es regnet beinahe ununterbrochen und es ist kalt. Dennoch, ich mache mich relativ zeitig morgens auf den Weg, um die Stadt zu erkunden. Mein Hotel liegt zentrumsnah und es ist einigermaßen erschwinglich, aber es ist wie in allen Großstädten, man bezahlt viel für ein paar Stunden Schlaf.
Ich nehm die Metro nach Gamla Stan dem alten Stockholm. Die Straßen sind noch wie ausgestorben, ich genieße es allein in den alten, schmalen Gassen herum zu schlendern. Die alten Häuser sind rot, gelb, braun, orange, grün und weiß, bunte Farbkleckse in all der Dunkelheit. Natürlich finde ich auf Anhieb das Antiquitätenviertel, dafür brauch ich keinen Stadtplan, ich “rieche” das. Es gibt hier diese wunderschönen Kristallüster aus der gustavianischen Zeit, die im Original beinahe unbezahlbar sind. Aber es gibt auch spätere Exemplare, die nicht weniger schön und durchaus erschwinglich sind.
Hallo und Willkommen
Dies ist der erste Eintrag in diesem Forum. Ich habe das Forum eingerichtet, weil ich ein wenig hilflos bin. Ich erhalte mittlerweile pro Tag viele E-Mails, in denen Leser meiner Bücher Fragen stellen, die über den Inhalt des Buches weit hinausgehen, bzw. im Buch erklärt werden.
Momentan (November 2008) habe ich etwa 800 unbeantwortete E-Mails in meinem Posteingang, die sich mit solchen Fragen befassen. Glauben Sie mir, ich würde jedem gern antworten, aber ich habe einfach nicht die Zeit dafür.
Deshalb meine große Bitte:
Wenn Sie eine Frage zu Joomla! oder verwandten Dingen haben, dann nutzen Sie bitte dieses Forum und tauschen sich mit anderen Lesern aus. Keiner weiß alles und es ist nicht schlimm, so etwas auch öffentlich zu diskutieren und vielleicht auch Hilfe oder "Leidensgenossen" zu finden. Die öffentliche Diskussion hilft allen, weil oft sind die Probleme, Sorgen, Tipps & Tricks doch recht ähnlich.
Dieses Forum soll keine "Konkurrenz" zu anderen Joomla! Foren darstellen sondern einfach die Leser miteinander in Kontakt bringen.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Immanuel Kant - Biographie
Warum lese ich 636 Seiten über Immanuel Kant? Eigentlich ganz einfach. Ich habe in mal ein paar Jahre in einer Kantstraße gewohnt und wollte immer wissen, was das eigentlich für einer war. Bei unserem Büchergroßeinkauf im Juli habe ich dann auch diese Biografie gefunden. Das Lesen war ganz schön hart! Aber der Mann hat was! Und besonders seine Ideen!
Vielleicht zunächst nur die bekannten Highlights:
- Der Kategorische Imperativ:
„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ - Kants Antwort auf die Frage "Was ist Aufklärung?"
„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Anleitung eines anderen zu bedienen. Selbst verschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude [wage es verständig zu sein]! Habe Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“ (Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? Berlinische Monatsschrift, 1784,2, S. 481–494)
... Das muß man sich langsam auf der Zunge zergehen lassen .... 1784 !!! - Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf:
„Denn wenn das Glück es so fügt: daß ein mächtiges und aufgeklärtes Volk sich zu einer Republik (die ihrer Natur nach zum ewigen Frieden geneigt sein muß) bilden kann, so gibt diese einen Mittelpunkt der föderativen Vereinigung für andere Staaten ab, um sich an sie anzuschließen und so den Freiheitszustand der Staaten gemäß der Idee des Völkerrecht zu sichern und sich durch mehrere Verbindungen dieser Art nach und nach immer weiter auszubreiten.“ - usw ...
Gebrauchsanweisung für die Schweiz
Das Buch habe ich in der Schweiz geschenkt bekommen. Ich weiß nicht, ob es ein Wink mit dem Zaunpfahl war oder einfach nur eine Hilfestellung :-). Ich habe mich jedenfalls darüber gefreut und eifrig gelesen. Als ein aus der norddeutschen Tiefebene stammender Niedersachse ist die Schweiz so ziemlich das Gegenteil von allem, was ich kenne. Aber ich lerne gerade - die Schweiz ist schon aufregend um nicht zu sagen - irgendwie cool!
Aber zurück zum Buch - hier eine "offizielle Kurzbeschreibung":
Sie glauben die Schweiz zu kennen? Sie waren oft dort, lieben Käsefondue, Raclette und den Säntis? Sie wissen nichts. Erst jetzt, mit diesem Buch, öffnen sich die Abgründe der Bilderbuchheimat von Wilhelm Tell, wird Ihnen ein Leitfaden für die Schweizer Seele geboten.
Mit einem liebevollen Augenzwinkern und schonungsloser Freude am Detail erzählt Thomas Küng, wie das viersprachige Alpengärtlein zwischen Bankverein und Toblerone wirklich funktioniert.
Dem sind nur ein paar mir vorher völlig unbekannte Worte zum "neugierig machen" hinzuzufügen:
Kennen Sie:
Das Meer in mir
Der Film behandelt die Lebensgeschichte Ramón Sampedro. Er hatte im Alter von 25 Jahren einem Badeunfall und liegt seit 27 Jahren im Bett, weil er seitdem vom Hals abwärts gelähmt ist (Tetraplegie). Er will sterben, doch er kann sich nicht umbringen (weil gelähmt). Die Story ist authentisch.
Der Film ist einfach nur gut! Nicht abschrecken lassen durch das "harte" Thema.
- Tolle Story (Sterbehilfe)
- Intelligente, charmante, teilweise lustige, nachdenkliche Dialoge
- geniale Schauspieler
Javier Bardem - Ramón Sampedro
Belén Rueda - Julia
Mabel Rivera - Manuela - super Bilder (Meer, Strand, Spanische Landschaft - Galizien)
- coole Kamerafahrten wenn Ramón sich wegträumt ("Ich fliege ans Meer und gehe spazieren")
- Irgendwie auch ein "Happy End"
Mehr Beschreibung hier.
Session - Installation Profiles
Nachdem ich mich jetzt ziemlich (viel zu) lange mit dem Thema Installationsprofile mit Drupal beschäftigt habe, habe ich beschlossen, eine Session in Washington über das Thema zu geben.
Mal sehen, ob sich jemand für das Thema interessiert.
Falls ihr auch da seid oder euch ein bestimmtes Detail zum Thema Installationsprofile interessiert, schreibt mal einen Kommentar.
2008-10 Ramnicu Valcea, Rumänien
Von Istanbul fliege ich über Bukarest nach Sibiu.
Ich beginne ein neues Projekt und irgendwo in den Karpaten findet das erste Projektmeeting statt.
Ich habe zwei Stunden Aufenthalt in Sibiu/Hermannstadt. Stefania, 17 Jahre jung, erwartet mich und fragt mich sofort, ob ich mir Sibiu anschauen mag. Natürlich will ich das! Das alte Stadtzentrum ist 15 Minuten vom Flughafen entfernt. Mr. Tomescu fährt uns in Zentrum, aber er kommt nicht mit, er will sich ein wenig ausruhen.
2008-10 Istanbul, Türkei
Istanbul ist eine dieser Städte, die ich mit den Abstand von ein paar Jahren einfach immer wieder besuchen muß.
Da trifft es sich gut, dass ich eingeladen bin an einer europäischen Konferenz zum Thema “Intercultural Dialogue” teilzunehmen.
Europäische Konferenz, interkultureller Dialog, Istanbul. Diese Kombination hat wahrlich Symbolcharakter!
Ich mache mich auf den Weg, von Barcelona via London nach Istanbul
In London komme ich auf dem Flughafen Gatwick an und habe drei Stunden Zeit, um nach Heathrow zu fahren. Die Schlange an der Paßkontrolle ist immens, es dauert eine halbe Stunde, bis ich durch bin.
2008-09 Maastricht, Niederlande
Von Bonn nach Maastricht mit dem Zug.
Nach viermaligem Umsteigen und diversen Verspätungen komme ich spät abends an. Ich schätze mittlerweile sehr den Service der Deutschen Bahn. Auch auf die Gefahr hin, dass mich jetzt Bahnvielfahrer beschimpfen, aber das muß ich jetzt mal los werden. Die Hightech-Züge sind sauber, das Personal meistens sehr freundlich und hilfsbereit, man weiß immer wo man ist, dank der wunderbaren Siemenstechnik und pünktlich sind die Züge auch, beinahe wenigstens. Ich bin schon in vielen Ländern Zug gefahren, aber die Deutsche Bahn bietet im Vergleich den besten Service, auch wenn sie verhältnismäßig teuer ist, aber Service kostet halt.
2008-09 Bonn-Bad Godesberg, Deutschland
Als ich am Bahnhof Bad Godesberg ankomme, regnet es in Strömen. Kein Taxi, kein Regenschirm, also muß ich laufen. Ich gehe die Rheinallee entlang, vorbei an den prächtigen Jugendstilvillen. Schön und reich sehen sie aus, oft mit großen Vorgärten, die schon beinahe kleine Parks sind. Nirgendwo ein Name an der Tür, aber unbewohnt sind sie nicht. Mir fällt Heinrich Bölls “Frauen vor Flußlandschaften” ein.
2008-09 Leipzig, Deutschland
Die Stadt, in der ich aufgewachsen bin, wo noch heute meine Eltern und Schwester wohnen. Vor zwei Jahren war ich das letzte Mal hier, allerdings habe ich damals mehr Zeit mit meiner Familie verbracht als mir die Stadt anzusehen. Heute habe ich einen ganzen Tag Zeit, um mich umzuschauen. Ich fahre mit der Straßenbahn durch die Ostvorstadt ins Stadtzentrum. Es ist ein Jammer, ganze Straßenzüge mit Gründerzeithäusern liegen verlassen und verwahrlost da.
Aber dann, das schöne Stadtzentrum. Es wurde prächtig herausgeputzt, es wird an allen Ecken gebaut, ein neuer Universitätscampus entsteht mitten in der Innenstadt. Die Stadt ist voll mit jungen Leuten, teuren Geschäften, Cafés und Restaurants. Dazwischen ein paar ältere Herrschaften und einige Touristen.
2008-09 Halle an der Saale, Deutschland
Ich fahre mit dem Zug von Leipzig nach Halle, so, wie ich das vor ungefähr dreißig Jahren beinahe täglich 4 Jahre lang getan habe. Bei diesen Zahlen wird mir ganz schwindelig, es ist so lange her, seit ich in Halle an der Martin Luther Universität studiert habe. Aber das ist eine andere Geschichte. Die S-Bahn braucht heutzutage knappe 30 Minuten, früher gab es keine S-Bahnverbindung zwischen beiden Städten und die Reise hat mit dem normalen Zug doppelt so lange gedauert.
Ich schau aus dem Fenster. Alles sieht so aufgeräumt und sauber und perfekt aus, selbst die Graffities auf den Schallschutzwänden und alten Mauern entlang der Gleise passen in diese aufgeräumte Welt. Dazu taucht die Sonne alles in freundliches Licht. Die Bahn kommt in Halle Hauptbahnhof an, ich steige aus, folge der Ausschilderung Richtung Stadtzentrum um den Bahnhof zu verlassen und bin verloren.
2008-09 Nida, Litauen
Mitte September mache ich mich auf den Weg nach Nida zum letzten Treffen eines zweijährigen Projekts, welches sich mit der Entwicklung strategischer individueller Kompetenzen für den europäischen Arbeitsmarkt beschäftigt hat. Nida liegt im Norden Litauens, auf der Kurischen Nehrung. Meine litauischen Projektpartner wollten dieses letzte Meeting unbedingt dort durchführen, weil es eine der schönsten Gegenden Litauens ist. Ich weiß nur, was ich in der Wikipedia über diese Gegend gelesen habe und bin neugierig.
Bildungsreisen
Ich hab einen tollen Job. Ich fahre durch Europa und entwickle Projekte im Rahmen des europäischen LifeLongLearning Programmes und Trainingskonzepte für cocoate.
Es geht um Erwachsenenbildung, in all ihren Facetten mit dem Schwerpunkt des lebenslangen Lernens. In den europäischen Projekten sind meist 5-7 verschiedene Einrichtungen aus verschiedenen europäischen Ländern beteiligt und während der Projektlaufzeit besuchen wir einander. So lernen wir uns, die Orte an denen wir wohnen und leben und die Bedingungen, unter denen wir arbeiten besser kennen. Das ist eine tolle Sache! Ich komme so an Orte, die ich als normaler Tourist eher nicht sehen würde und ich lerne Menschen in ihrem ganz normalen Leben kennen.
Immer, wenn ich wieder nach Hause komme, fragen mich meine Nachbarn (ich lebe in einem kleinen südfranzösischen Dorf mit 1.200 Einwohnern), wo ich war und was ich dort gemacht habe.
Ich erzähle ihnen oft von Orten, von denen sie noch niemals gehört haben, von dem, was mir dort begegnet, was ich sehe und wie ich das empfinde.
Ich sehe mit “meiner Brille”, die ist natürlich gefärbt mit meinen Erfahrungen, von meiner Sicht auf die Dinge. Auch wenn ich versuche möglichst neutral hinzuschauen, ich bin mehr oder weniger in die Situationen verwickelt und daher ist das Geschriebene etwas sehr persönliches.
Acquia Drupal 1.0.0 - Erster Eindruck bei der Installation
Heute habe ich einen Drupal Kurs in Zofingen/Schweiz gegeben. Am Vormittag ging es um Installation und Core Features. Nachmittags haben wir dann einen Rundflug durch die Facebook, Flickr, Google Maps, Ubercart und ähnliche Welten gemacht.
Eben sitze ich in einem McDonalds in Zofingen mit freiem WLAN und checke E-Mails, da sehe ich folgendes:
Acquia is Now Open for BusinessDownload Acquia's commercially supported distribution, Acquia Drupal
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Also werde ich gleich mal meine Eindrücke schildern. Zum Download gibt es ...
Joomla! Kurs in Burgdorf/Schweiz
Heute war Joomla! Kurs im Hotel Berchtold in Burgdorf in der Schweiz. Dank der aktiven Mithilfe von Roger Perren von JoomlaNews.ch (siehe auch sein Bericht vom Tage) konnten wir uns einen ganzen Tag ein aktuelles Bild über die Möglichkeiten von Joomla! machen.
Am Vormittag haben wir